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Preisträger

Seit 2013 verleiht das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Deutschen Messe AG den CEBIT Innovation Award. Entdecken Sie alle bisherigen Preisträger und ihre herausragenden Projekte.

Die Gewinner und ihre Ideen

2017

Preisträger des CEBIT Innovation Awards

„Ideen finden Anwendung." – unter diesem Motto haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG (DMAG) im Jahr 2017 zum fünften Mal den CEBIT Innovation Award vergeben. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Gesucht wurden herausragende Innovationen für größtmögliche Benutzerfreundlichkeit und intuitive Interaktion mit IT-Systemen. 

Bei ihrer zweiten Sitzung hat die Fachjury unter Leitung von Prof. Dr. Gesche Joost, Designforscherin an der Universität der Künste Berlin und Internetbotschafterin der Bundesregierung, die Finalistinnen und Finalisten des Jahres 2017 gekürt. Die Exponate der vier teilnehmenden Teams wurden auf der CEBIT 2017 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt. Bildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka überreichte die Preise am ersten Messetag, dem 20. März 2017, an die vier Finalisten-Teams.

1. Platz

Plantix

Von Schädlingen befallene Nutzpflanzen sind mehr als nur ein ökologisches Risiko für den Bestand stabiler Flora und Fauna. Kranke Pflanzen führen zu Ernteausfällen und bedrohen damit weltweit die wirtschaftliche Existenz von Kleinbauern und landwirtschaftlichen Betrieben. Die Plantix-App macht Schädlingsbefall und Nährstoffmangel sichtbar und hilft bei der Identifikation, Kartierung sowie der Behandlung von Pflanzenschäden.

2. Platz

PuttView

Im Grünen nicht mehr einfach ins Blaue schlagen – dank der Golftrainingsanwendung PuttView macht digital unterstützte Übung jetzt den analogen Meister. Beim Indoor-Golftraining genauso wie beim Putten auf dem echten Grün.

3. Platz

SYOD

Auf dem Weg zur Arbeit per Messenger-Dienst mit Bekannten kommunizieren, in der Mittagspause Fotos an Familie und Freunde senden und über ein und dasselbe Gerät Kundentermine dokumentieren oder das Büro organisieren: SYOD sichert die klare Trennung von beruflichen und privaten Daten auf einem Gerät – und bietet auch für kleine Unternehmen professionelle IT-Sicherheit beim betrieblichen Einsatz privater Endgeräte.

Sonderpreis

senseBox

Luftdruck, Temperatur oder UV-Strahlung sind Umweltfaktoren, die unser Leben tagtäglich beeinflussen. Mit Wetter-Apps erfahren wir, was wir auch selbst messen könnten. Das Technik-Baukastensystem senseBox macht vor allem in Schulklassen Lust auf Citizen Science vor der eigenen Haustür. Indem sie aktiv zum Nachmessen und Weiterdenken anregen, wecken die senseBox-Entwickler Interesse an MINT-Fächern.


Finalisten/innen 2017

laserlabs

Mechanical Engineering is not like playing Legos—but it should be

Hasso-Plattner Institut

2016

Preisträger des CEBIT Innovation Awards

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG (DMAG) haben im Jahr 2016 zum vierten Mal den CEBIT Innovation Award verliehen.

Die Exponate der Preisträger wurden auf der CEBIT 2016 am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt. Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, überreichte die Preise an die Gewinner.

1. Platz

climbtrack

Sie haben es geschafft: Die beiden Entwickler Felix Kosmalla und Frederik Wiehr vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken erhielten den mit 50.000 Euro dotierten Preis im Rahmen der CEBIT Welcome Night aus den Händen von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka.

2. Platz

Actiwait

Amelie Künzler und Sandro Engel von der Urban Invention GbR in Hildesheim haben mit ActiWait einen interaktiven Aufsatz für einen Signalanforderungstaster entwickelt, der nicht nur die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger erhöhen, sondern auch als WLAN-Hot-Spot genutzt werden kann.

Sonderpreis

Cryptomator

Mit Cryptomator haben zwei Bonner Informatikstudenten die erste zuverlässige, clientseitige Open-Source-Verschlüsselung für den Cloud-Speicher erfunden, die plattformunabhängig einsetzbar ist und deren Nutzung auch allen Anwenderinnen und Anwendern ohne fachlichen Hintergrund problemlos möglich ist. Auf der CEBIT 2016 wurden Cryptomator deshalb mit dem Sonderpreis für Usable Security and Privacy ausgezeichnet.


Finalisten/innen 2016

StripeMaps

Kartenbasierte Fußgängernavigation für Smartwatches

Universität Bremen

Remote Service App

Live Support für Vor-Ort-Techniker

Westsächsische Hochschule Zwickau

ExploreCeBIT

Parallele Exploration für die CEBIT 2016

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

2015

Preisträger des CEBIT Innovation Awards

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Messe AG (DMAG) verliehen 2015 zum dritten Mal den CEBIT Innovation Award.

Die Exponate der Preisträger wurden auf der CEBIT 2015 (16. bis 20. März) am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgestellt (Halle 9, Stand D40). Am Abend des 15. März 2015, dem feierlichen Eröffnungsabend, überreichte Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Preise an die drei Erstplatzierten, FOVEA, M und digisign.

1. Platz

FOVEA

1,2 Milliarden Holzstämme werden jährlich in deutschen Wäldern gesammelt und mit drei Millionen Transporten in die Fabriken der Holzindustrie gefahren. Der Preis für einen einzelnen Stamm Industrieholz ist in den letzten fünf Jahren von 60 Euro auf bis zu 100 Euro gestiegen. Entscheidend für den Preis sind Qualität und Maße des Holzes. Wie lang und wie breit sind die Stämme? Auf dem Weg aus dem Wald bis zum Sägewerk wird heute manuell bis zu fünfmal gemessen und gezählt. Mit der neuen FOVEA-App können Förster und Beschäftigte in der Holzindustrie alle Stämme, die auf einem sogenannten Holzpolter gestapelt sind, fotooptisch schnell und einfach mit dem Smartphone berechnen – Die Entwickler erhielten den ersten Preis beim CEBIT Innovation Award 2015.

2. Platz

M

M ist eine E-Mail-App für iPhone und iPad, die Nachrichten zwischen ihren Nutzern fast komplett automatisch und ohne den üblichen Aufwand für die Nutzer verschlüsselt. Damit revolutioniert das Unternehmen Mynigma die bestehenden Systeme zur Verschlüsselung von E-Mails und überzeugt darüber hinaus durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Die Auszeichnung: 2. Platz beim CEBIT Innovation Award 2015.

3. Platz

digiSign

Wie lässt sich eine Unterschrift per Computer ebenso sicher einer Person zuordnen, wie durch einen forensischen Schriftsachverständigen? Wie lassen sich Unterschriftenfälschungen erkennen und belegen?


Finalisten/innen 2015

Smart Privacy

Personalisierte Warnungen für den Schutz der Privatsphäre auf Smartphones

Leibniz Universität Hannover

Process Views

Selbstlernende Serviceunterstützung mittels Augmented Reality

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

IntAirControl

Gestensteuerung für Wearable Computing und Augmented-Reality-Anwendungen

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

2014

Preisträger des CEBIT Innovation Awards

1. Platz

shoutr

Die App shoutr ermöglicht den drahtlosen Austausch von Bildern und Musik mit Smartphones und anderen mobilen Endgeräten, die sich in unmittelbarer Nähe befinden. Dabei entsteht auf der Basis der WLAN-Technologie eine direkte Verbindung zwischen den Geräten ohne den Umweg über Clouds, Server oder sonstige Internetdienste. Die App weist eine einfache Bedienbarkeit und eine hohe Praxisrelevanz auf. Die Sicherheit der übertragenen Daten wird durch die WPa2-Verschlüsselung gewährleistet.

2. Platz

Kinematics

Das Konstruktionsspiel Kinematics ermöglicht Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Altersgruppen, ohne Vor- oder Computerkenntnisse interaktive, sich selbstständig bewegende Roboter zu bauen. Besonders innovativ sind die Steckverbindungen mit integrierter Strom- und Datenübertragung sowie der Baukasten mit seinen bewegungsfähigen Modulen. Bei der Gestaltung des User-Interfaces achteten die Forscher darauf, den Nutzern einen barrierefreien Zugang zum Thema Robotik und damit zum Steuern komplexer Systeme zu ermöglichen.

Sonderpreis

Fiberio

Fiberio ist ein „multitouch table“, der Fingerabdrücke während der Nutzung in Sekundenbruchteilen identifiziert. So können mehrere Nutzer ohne Registrierung oder Log-in identifiziert werden und simultan interagieren. Die Technik, die auf einem neuartigen Glasfasermaterial beruht, bietet einen hohen und nutzerfreundlichen Sicherheitsstandard.


Finalisten/innen 2014

InKa

Das Interaktionskabel

Teichert Systemtechnik GmbH

MorphableUI

Das System zur automatischen Erstellung kompletter Benutzerumgebungen für beliebige Applikationen

Universität Duisburg-Essen

Key2Share

Smartphone as Key Ring

Technische Universität Darmstadt

2013

Preisträger des CEBIT Innovation Awards

1. Platz

Display as a service

Ein Bild sagt mehr auf tausend Displays: Display as a Service (DaaS) verwandelt eine unbegrenzte Anzahl von Einzelmonitoren (PC, Tablet, Smartphone) in eine gemeinsame Bildschirmwand (Fernseher, Beamer, Großdisplay).

Mit DaaS können mithilfe einer App und einer WLAN-Verbindung beliebig aufgelöste Bilder auf beliebig auflösende Bildschirme ganz ohne Kabel in verschiedenen Formaten angezeigt werden und nach Wunsch auch auf mehreren Displays erscheinen. DaaS verfolgt einen innovativen Ansatz, ist sehr intuitiv zu bedienen und eröffnet vielfache Nutzungsmöglichkeiten.

2. Platz

See-Through Phone

Das See-Through Phone ist eine App für Smartphones, mit der Bildschirme in der näheren Umgebung genutzt werden können und die gemeinsam von Dr. Dominikus Baur (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Dr. Sebastian Boring (Universität Kopenhagen) entwickelt wurde.

Im See-Through-Modus der App kann das Smartphone mithilfe seiner Kamera andere Bildschirme so nutzen, dass sich diese wie angeschlossene Touchscreens steuern lassen. Im Projektionsmodus wiederum können Nutzer ihre gerade laufende Smartphone-Anwendung auf einen Bildschirm in der Nähe werfen und steuern. Die Entwicklung ist für die private Nutzung sowie für die Verwendung in Unternehmen gleichermaßen interessant.

Sonderpreis

Swoozy

Matthieu Deru (Universität des Saarlandes) hat sein Exponat Swoozy quasi im Alleingang entwickelt und erhält dafür den Sonderpreis. Swoozy bietet eine neue Form des interaktiven Fernsehens. Nutzer können mittels einer simplen Handgeste einzelne, interessante Elemente wie z. B. eine Filmfigur oder ein Produkt aus einem laufenden Videostream herausgreifen. Zu dem ausgewählten Element liefert Swoozy mithilfe des semantischen Webs weiterführende Informationen, Shopping-Tipps oder Bilder. Herr Deru hat also ein System entwickelt, das den Spaß am Fernsehen mit Wissensvermittlung verknüpft.


Finalisten/innen 2013

Greifbar

Das lebendige Handy oder „Wie können wir digitale Inhalte greifbar machen?”

Universität der Künste Berlin

ERmed

Erweiterte Realität und ein technischer multimodaler Dialog für die mobile Medizinversorgung

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)