Je mehr Leute die App nutzen, desto schneller können wir zusammen den Stadtverkehr verbessern.

AIPARK im Interview

Was war Ihre Motivation, sich mit Ihrer Anwendung für den CEBIT Innovation Award 2018 zu bewerben?

Der Award ist für uns eine tolle Gelegenheit, AIPARK bekannter zu machen. Zurzeit unterstützt die App bereits mehr als eine Million Menschen bei der Parkplatzsuche. Aber je mehr Autofahrerinnen und Autofahrer in ganz Deutschland die App nutzen, desto schneller können wir zusammen den Stadtverkehr verbessern. Im Finale des CEBIT Innovation Awards zu stehen, zeigt deutlich, dass wir eine der dringendsten Herausforderungen heutiger Mobilität angehen.

Bitte beschreiben Sie in einem Satz, worin die Innovation Ihres Produktes liegt.

In über 140 Städten in Deutschland werden Prognosen und Echtzeitinformationen zu freien Stellplätzen gesammelt und zur Verfügung gestellt; mit Künstlicher Intelligenz analysieren wir zudem die Mobilitätsdaten von über sechs Millionen vernetzten Geräten und integrieren tausende Schnittstellen zu Parkplatzbetreiberinnen und -betreibern, um die Navigation mit vernetzten Fahrzeugen und Apps zu optimieren.

Die zweite Jurysitzung, aus der Sie als Finalist hervorgegangen sind, fand in Berlin statt. Haben Sie für die Parkplatzsuche die App genutzt? Wie erfolgreich war die schnelle Suche?

Wir haben damals mit dem Auto etwas Ausrüstung mitgebracht, um die Jury auf eine Fahrt in der virtuellen Realität mitzunehmen. In der Tat haben wir die App selbst vor Ort benutzt und in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort einen kostenlosen Stellplatz am Straßenrand gefunden. Wir hatten bereits einige Stunden zuvor in unserem Braunschweiger Büro in der App gesehen, in welcher Straße in der Umgebung die Wahrscheinlichkeit hoch ist, zu dieser Tageszeit einen freien Parkplatz zu bekommen - und die Prognose war zutreffend.

Was sind Ihre Ziele für die Zukunft? Wo soll AIPARK in fünf Jahren stehen?

Wir arbeiten intensiv daran, weitere Datenquellen in die Plattform einzubinden, um noch bessere Parkinformationen liefern zu können. Die neuste Komponente – ParkingVision – nutzt beispielsweise Videostreams von existierenden Überwachungskameras, um mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisch freie Stellplätze zu erkennen. Innerhalb der nächsten Jahre werden wir AIPARK in weiteren Ländern ausrollen, um auch dort den Verkehr zu reduzieren und die Luftqualität in Städten zu verbessern.