Interview mit den Entwicklern von senseBox

Das Technik-Baukastensystem senseBox macht Lust auf Citizen Science vor der eigenen Haustür. Mit Hilfe der senseBox können Umweltfaktoren nachgemessen und ausgewertet werden. Thomas Bartoschek erzählt, was hinter der „Kiste mit Sinn“ steckt.

Sie selbst bezeichnen die senseBox als „Kiste mit Sinn“. Warum hat es für Sie als Entwicklerteam „Sinn“ gemacht, sich mit der senseBox am CEBIT Innovation Award zu beteiligen?

Wir sehen die senseBox als echte Innovation und wollten uns der Herausforderung des CEBIT Innovation Awards stellen. Wir sehen so die Möglichkeit, den Bekanntheitsgrad der senseBox zu erhöhen und auf der CEBIT mit potenziellen Partnern in Kontakt zu kommen mit dem Ziel, die senseBox als Werkzeug in den Bereichen Digitale Bildung und Citizen Science zu etablieren.

Welche Hauptzielgruppe haben Sie mit dem Do-it-yourself-Toolkit senseBox im Blick?

Wir zielen gleichermaßen auf den Bildungsbereich – also Schülerinnen und Schüler bzw. interessierte Nachwuchsforscherinnen und -forscher zu Hause – sowie auf die Zielgruppe Citizen Science ab, also Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Erfassung von Umweltdaten beteiligen wollen und ihre eigenen Forschungsfragen bearbeiten möchten. 

„Do-it-yourself“ impliziert bereits eine einfache Bedienbarkeit: Wie wird eine kinder- und jugendgerechte Usability sichergestellt?

Wir führen regelmäßig Nutzerstudien mit den Zielgruppen durch und verbessern den Baukasten, die Benutzeroberfläche und die Anleitung entsprechend der Erfahrungswerte. Uns sind die Rückmeldungen der Nutzer wichtig, deswegen bauen wir unsere Kommentarfunktion in unserem Online-Handbuch und dem Chat auf der openSenseMap ständig aus.