Interview mit dem FOVEA-Entwicklerteam

Christopher Herbon, Manfred Ide und Nadine Weiberg haben die App FOVEA zur digitalen Vermessung von Holzbeständen entwickelt. In unserem Kurzinterview blicken sie auf die „Wurzeln" der Anwendung zurück und berichten über Marktausrichtung und Zielgruppen.

Mit der App FOVEA können Holzbestände leicht vermessen werden.
Mit der App FOVEA können Holzbestände leicht vermessen werden.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, eine App zu entwickeln, mit der per Smartphone Holzstämme vermessen werden können?

Die Idee kam Manfred Ide während der Tätigkeiten in der forstlichen Praxis. In der Regel werden immer neue Techniken und mehrere elektronische Geräte eingeführt, um möglichst viele Zahlen für das Controlling zu ermitteln und „Zeit und Geld“ zu sparen. Dabei wird meistens der Endanwender vergessen. Ziel war es, mindestens fünf elektronische Geräte zu ersetzen, die Bedienerfreundlichkeit deutlich zu steigern und so Schulungszeit und Kosten zu sparen.

Welche Ziele verfolgen Sie mit dieser benutzerfreundlichen und innovativen Anwendung?

Bei uns steht der Endanwender im Fokus, bspw. der Förster, dem die Bedienung Freude bereiten sowie Gesundheit und Ressourcen schonen soll. Gleichzeitig ermöglicht es unsere Innovation, mehrere Daten, u. a. für Logistik und Controlling, automatisch zu erheben. Somit werden mit deutlich weniger Ressourcen mehr Ergebnisse erzielt, was alle Teilnehmenden zufriedenstellt.

Wer sind Ihre potenziellen Kunden und auf welchen Märkten wollen Sie das Produkt vertreiben? 

Die FOVEA Produkte sind für das gesamte Cluster Forst und Holz von großer Bedeutung. Zum aktuellen Zeitpunkt fokussieren wir uns auf Europa und ausgewählte Länder weltweit. Mittelfristig möchten wir das Angebot noch weiter ausbauen.