1. Platz: AIPARK

Mit der Suche nach einer Parklücke verbringen Menschen – besonders in Großstädten – viel Zeit. Eine Lösung bietet die cloudbasierte App AIPARK, die Nutzerinnen und Nutzern über eine dynamische Karte freie Stellplätze ­in der Umgebung anzeigt. Neben der persönlichen Empfehlung, die sowohl kommerzielle als auch öffentliche Plätze einschließt, wird zusätzlich die Wahrscheinlichkeit errechnet, den freien Parkplatz tatsächlich zu erhalten.

Schneller zum freien Parkplatz

AIPARK ¬ das Gewinnerteam des ersten Preises des CEBIT Innovation Awards 2018
AIPARK:­ das Gewinnerteam des ersten Preises des CEBIT Innovation Awards 2018

Mit Echtzeitdaten von über fünf Millionen Smartphones bietet die App AIPARK eine im Vergleich zu Konkurrenzprodukten flächendeckende Datenverfügbarkeit. Für die Prognose freier Parkplätze werden außerdem Langzeitinformationen wie Ampel-, Verkehrs- und Wetterdaten sowie geografische Gegebenheiten durch Künstliche Intelligenz ausgewertet und verarbeitet. Im Datenpool sind etwa 60 Millionen Parkplätze verzeichnet, von denen Nutzerinnen und Nutzern freie Parkmöglichkeiten in der Nähe angeboten werden. Über die App können auch Öffnungszeiten von Parkhäusern eingesehen und ein direktes Feedback zur individuellen Erfahrung gegeben werden.

Zu jedem Zeitpunkt werden auf der dynamischen Karte Parkprognosen durch ein Ampelsystem angezeigt. Mittels eigener App soll AIPARK dadurch langfristig helfen, unnötigen Verkehr in Städten zu verringern und die Parkplatzsuche effizienter zu machen. Auch die Implementierung auf anderen internetfähigen Plattformen ist möglich. Damit richtet sich AIPARK besonders an Autofahrerinnen und Autofahrer in Städten – denn hier ist die Parkplatzsituation besonders zu Stoßzeiten oft verheerend. Gleichzeitig kann die Applikation auch den Städten selbst zur Planung von Parkmöglichkeiten dienen.

Für die Zukunft ist eine europäische Expansion geplant. Zusätzlich sollen den Nutzerinnen und Nutzern durch eine automatische Parkraumerkennung individuell auf sie zugeschnittene Parkmöglichkeiten angezeigt werden, die zum Beispiel auf Daten wie der Fahrzeuggröße basieren. Als weiteres Ziel wird eine Kooperation mit Automobilkonzernen angestrebt, um bei der Weiterentwicklung des autonomen Fahrens mitzuwirken.

Das Team von AIPARK, das als Spin-off der Technischen Universität Braunschweig entstand, besteht neben Johannes Riedel und Mathias Rudnik aus fünf weiteren Entwicklern, die sich für eine Optimierung der Parkplatzsuche einsetzen.

Mehr Informationen: AIPARK im Interview