senseBox

senseBox – Im lokalen Einsatz für das globale Klima

Luftdruck, Temperatur oder UV-Strahlung sind Umweltfaktoren, die unser Leben tagtäglich beeinflussen. Mit Wetter-Apps erfahren wir, was wir auch selbst messen könnten. Das Technik-Baukastensystem senseBox macht vor allem in Schulklassen Lust auf Citizen Science vor der eigenen Haustür. Indem sie aktiv zum Nachmessen und Weiterdenken anregen, wecken die senseBox-Entwickler Interesse an MINT-Fächern.

Durch senseBox, die „Kiste mit Sinn“ und Finalist beim diesjährigen CeBIT Innovation Award, werden Bürgerinnen und Bürger zu Forscherinnen und Forschern in eigener Sache. Der mit Sensoren und Minicomputer ausgestattete Technik-Baukasten soll bei Jung und Alt – insbesondere jedoch in Schulklassen – Interesse an MINT-Fächern fördern und zum Tüfteln anregen.

Die senseBox-Komponenten wecken neben dem Umweltbewusstsein und dem Gefühl, Teil der „Maker-Bewegung“ zu sein, schon früh Neugierde an naturwissenschaftlichen Phänomenen. senseBox macht mit seinen offenen Schnittstellen nicht nur Lust aufs Programmieren und Experimentieren, Messen und Auswerten von Umweltdaten, sondern unterstützt unter Rückgriff auf geodatenbasierte Messwerte zugleich die Erforschung des unmittelbaren Wohnumfeldes. Dank der dazugehörigen Lern- und Lehrmaterialien kommt auch der pädagogische Aspekt, im Schulunterricht (senseBox:edu) oder im privaten Bereich (senseBox:home), nicht zu kurz.

Mit dem OpenSource-Ansatz ist der Datenbestand der Sensoren und der Anwendungen durch Daten verschiedener anderer Messstationen erweiterbar, lässt sich über eine Schnittstelle auf einer Website, der openSenseMap, veröffentlichen und überregional einsehbar machen und ist darüber hinaus auch für zusätzliche Sensoren anpassbar.

Das Entwicklerteam hat seine Arbeit bereits von zahlreichen Schülergruppen in ganz Deutschland testen lassen und auf diese Weise auch die intuitive Bedienbarkeit und den pädagogischen Nutzen des Konzepts erfolgreich evaluiert und weiterentwickelt.

Das Projekt „SenseBox Photonik und openSenseMap: Citizen Science für photonische Sensordaten“ hat seinen Ursprung am Institut für Geoinformatik der Universität Münster, in einem Team bestehend aus Thomas Bartoschek, Prof. Dr. Angela Schwering, Jan Wirwahn, MatthiasPfeil, Gerald Pape, Sergey Mukhametov, Björn Guntermann und Mario Pesch und wird zur Zeit im Rahmen des BMBF-Programms „Photonik Forschung Deutschland“ gefördert.

Einen Eindruck von der Funktionsweise der senseBox vermittelt dieses Video.

Das Technik-Baukastensystem senseBox macht Lust auf Citizen Science vor der eigenen Haustür. Mit Hilfe der senseBox können Umweltfaktoren nachgemessen und ausgewertet werden. Thomas Bartoschek erzählt, was hinter der „Kiste mit Sinn“ steckt.

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Pressebilder von der CeBIT 2017

Thomas Bartoschek,von senseBox demonstriert Bundesforschungsministerin Wanka die Anwendung senseBox:home. Copyright: Bundesministerium für Bildung und Forschung/Bernhard Claßen
Thomas Bartoschek von senseBox demonstriert Bundesforschungsministerin Wanka die Anwendung senseBox:home. Copyright: Bundesministerium für Bildung und Forschung/Bernhard Claßen
Thomas Bartoschek,Jan Wirwahn, Matthias Pfeil (v.l.) von senseBox demonstrieren Bundesforschungsministerin Wanka ihre Anwendung senseBox:edu. Copyright: Bundesministerium für Bildung und Forschung/Bernhard Claßen
Thomas Bartoschek, Jan Wirwahn, Matthias Pfeil (v.l.) von senseBox demonstrieren Bundesforschungsministerin Wanka ihre Anwendung senseBox:edu. Copyright: Bundesministerium für Bildung und Forschung/Bernhard Claßen
Preisverleihung des CeBIT Innovation Award 2017 am Stand des CeBIT Future Talk. Copyright: Bundesministerium für Bildung und Forschung/Bernhard Claßen
Preisverleihung des CeBIT Innovation Award 2017 am Stand des CeBIT Future Talk. Copyright: Bundesministerium für Bildung und Forschung/Bernhard Claßen
Das Team von senseBox, Thomas Bartoschek (3. v. l.), Jan Wirwahn und Matthias Pfeil, nimmt den Sonderpreis für Digitales Lehren & Lernen des CeBIT Innovation Award 2017 aus den Händen der Bundesforschungsministerin Wanka, der Jury-Vorsitzenden Prof. Gesch
Das Team von senseBox, Thomas Bartoschek (3. v. l.), Jan Wirwahn und Matthias Pfeil, nimmt den Sonderpreis für Digitales Lehren & Lernen des CeBIT Innovation Award 2017 aus den Händen der Bundesforschungsministerin Wanka, der Jury-Vorsitzenden Prof. Gesche Joost sowie CeBIT-Chef Oliver Frese entgegen. Copyright: Bundesministerium für Bildung und Forschung/Bernhard Claßen

Hier erhalten Sie weiterführendes Informations- und Bildmaterial zum Wettbewerbsbeitrag "senseBox"

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Ablauf und Termine

Award-Vergabe

Aus den besten Exponaten wählt die Jury diejenigen Projekte aus, die zur CeBIT-Messe 2018 prämiert und ausgestellt werden.

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