Hintergrundinformationen zu Cryptomator

Einfach, vertrauenswürdig und massentauglich – Cryptomator ist die erste zuverlässige, clientseitige Open-Source-Verschlüsselung für den Cloud-Speicher, die plattformunabhängig einsetzbar ist und sich auch für technisch weniger erfahrene Nutzerinnen und Nutzer eignet.

Und so funktioniert Cryptomator: Die Benutzerin oder der Benutzer legt auf einer Festplatte Speicherplatz als ein oder mehrere „virtuelle Laufwerke“ an. Dieses neue virtuelle Laufwerk lässt sich wie jeder andere Speicherplatz nutzen, ist aber vergleichbar mit einem Tresor. Als sicherer Speicherort werden Daten und Ordner für den Nutzer kaum merklich verschlüsselt und auf Wunsch mit der Cloud synchronisiert. Cryptomator übernimmt dabei die Rolle des Schlüssels zum Tresor: Nur mit ihm können Nutzerinnen und Nutzer auf die Daten zugreifen.

Bislang erfüllt keine verfügbare Software die Anforderungen, einfach bedienbar auf Cloud-Synchronisation optimiert zu sein und gleichzeitig uneingeschränkte Sicherheit zu bieten. Viele Entwickler ignorieren das Zusammenspiel zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit und beschränken sich ausschließlich auf die technische Sicherheit.

Ganz anders Cryptomator: Die neue Software ergänzt die Cloud um Privatsphäre und Integritätsschutz. Nutzerinnen und Nutzer verschlüsseln die Daten auf einfach nutzbare, aber nachweisbar sichere Weise selbst. Die Verfügbarkeit von Daten in der Cloud bleibt dabei erhalten. Die verschlüsselten Daten in der Cloud sind auf jedem Gerät verfügbar – mit Cryptomator und dem richtigen Passwort. Damit steht erstmals eine Open-Source-Lösung bereit, die die drei wichtigsten Schutzziele der IT-Sicherheit in Einklang bringt, ohne die Nutzerfreundlichkeit zu beeinträchtigen: Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität.

Cryptomator hat den Anspruch, die erste nachweisbar wirksame, leicht zu bedienende und vollständige Verschlüsselungsanwendung für Privatanwender zu sein. Verbraucherinnen und Verbraucher können sie zum Beispiel nutzen, um Kontoauszüge, Verträge, Steuerunterlagen und private Urlaubsfotos zu speichern.

Überzeugend ist dabei vor allem die Sicherheit des Systems: Mit annähernd so vielen Schlüsselkombinationen wie es Teilchen im Universum gibt und einem eingebauten Brute-Force-Schutz, der selbst den mächtigsten Angreifer zwingt, jahrelang Spezialhardware zu betreiben, die mehr Energie schluckt, als das größte Kraftwerk der Erde produziert, ist der Schlüssel de facto nicht knackbar.

Die beiden Informatik-Studenten Tobias Hagemann und Sebastian Stenzel von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bilden das Kernentwicklerteam von Cryptomator. Stenzel hat sich auf das Fachgebiet Komplexe Softwaresysteme und Hagemann auf Medieninformatik spezialisiert.

Eine Initiative von:

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Ablauf und Termine

Award-Vergabe

Aus den besten Exponaten wählt die Jury diejenigen Projekte aus, die zur CEBIT-Messe 2018 prämiert und ausgestellt werden.

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