Preisträger 2013

"Mit DaaS werden Bilder mobil.“

Alexander Löffler vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz hat mit Display as a Service (DaaS) eine Möglichkeit geschaffen, eine unbegrenzte Anzahl von Einzelmonitoren (PC, Tablet, Smartphone) in eine gemeinsame Bildschirmwand (Fernseher, Beamer, Großdisplay) zu verwandeln. Dabei können mithilfe einer App und einer WLAN-Verbindung beliebig aufgelöste Bilder auf beliebig auflösende Bildschirme ganz ohne Kabel in verschiedenen Formaten angezeigt werden und nach Wunsch auch auf mehreren Displays erscheinen. DaaS überzeugt durch seinen innovativen Ansatz, die intuitive Bedienung und seine vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und wurde mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Wir fragten Alexander Löffler, wie er auf seine Idee gekommen ist, wie es mit seiner Entwicklung weitergeht und was er zukünftigen Teilnehmern des CeBIT Innovation Awards rät. Mehr lesen

 

„Den Makel, den ein Smartphone wegen seines kleinen Bildschirms hat, konnten wir beheben.“

In einem Kooperationsprojekt von Dr. Dominikus Baur (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Dr. Sebastian Boring (Universität Kopenhagen) ist eine besondere App für Smartphones entstanden, mit der Bildschirme in der näheren Umgebung genutzt werden können. Im See-Through-Modus der App kann das Smartphone mithilfe seiner Kamera andere Bildschirme so nutzen, dass sich diese wie angeschlossene Touchscreens steuern lassen. Im Projektionsmodus wiederum können Nutzer ihre gerade laufende Smartphone-Anwendung auf einen Bildschirm in der Nähe werfen und steuern. Die Entwicklung ist für die private Nutzung sowie für die Verwendung in Unternehmen gleichermaßen interessant.

Wir fragten Dr. Baur und Dr. Boring, wie sie auf ihre Idee gekommen sind, wie es mit ihrer Entwicklung weitergeht und was sie zukünftigen Teilnehmern des CeBIT Innovation Awards raten. Mehr lesen

 

„Es ist quasi eine Umkleidekabine, die mir hilft zu entscheiden, was mir steht.“

Christian Zagel von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bekam für seinen Next Generation Fashion Store den 3. Preis. Sein Exponat eröffnet ein neues Einkaufserlebnis, welches Kunden mit einer interaktiven Umkleidekabine beim Anprobe- und Kaufprozess unterstützt und berät. Der Prototyp besteht aus dem Körperscanner „BodyKinectizer“, der gemeinsam mit Dr. Jochen Süßmuth (Universität Erlangen-Nürnberg) entwickelt wurde, sowie „CyberFIT“, einer interaktiven Umkleidekabine (entwickelt zusammen mit Lukas Malcher) auf Basis einer Kombination aus Sensoren, berührungsempfindlichen Oberflächen und einer Projektionsfläche. Während der BodyKinectizer die richtige Konfektionsgröße des Kunden ermittelt, sorgt CyberFIT für die nötigen Produktinformationen, zeigt weitere Empfehlungen und stellt die Anbindung an soziale Netzwerke her. Das Konzept wird in Kooperation mit der adidas Gruppe weiterentwickelt

Wir fragten Christian Zagel, wie er auf seine Idee gekommen ist, wie es mit seiner Entwicklung weitergeht und was er zukünftigen Teilnehmern des CeBIT Innovation Awards rät. Mehr lesen

 

„Am Ende habe ich nicht nur den Film gesehen, sondern kenne auch den Hauptdarsteller.“

Matthieu Deru (Universität des Saarlandes) hat sein Exponat Swoozy quasi im Alleingang entwickelt und erhält dafür den Sonderpreis. Swoozy bietet eine neue Form des interaktiven Fernsehens. Nutzer können mittels einer simplen Handgeste einzelne, interessante Elemente wie z. B. eine Filmfigur oder ein Produkt aus einem laufenden Videostream herausgreifen. Zu dem ausgewählten Element liefert Swoozy mithilfe des semantischen Webs weiterführende Informationen, Shopping-Tipps oder Bilder. Herr Deru hat also ein System entwickelt, das den Spaß am Fernsehen mit Wissensvermittlung verknüpft.

Wir fragten Matthieu Deru, wie er auf seine Idee gekommen ist, wie es mit seiner Entwicklung weitergeht und was er zukünftigen Teilnehmern des CeBIT Innovation Awards rät. Mehr lesen

Eine Initiative von:

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Ablauf und Termine

Award-Vergabe

Aus den besten Exponaten wählt die Jury diejenigen Projekte aus, die zur CeBIT-Messe 2017 prämiert und ausgestellt werden.

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