Aus der Praxis

Aus der Praxis

Erfahren Sie hier mehr darüber, vor welchen Fragen und Herausforderungen Forscherinnen und Forscher stehen, die zu nutzerorientierten IT-Lösungen forschen.

UX Design und Testing für funktionale Analphabetinnen und Analphabeten: Eine neue Zielgruppe braucht neue Ansätze!

In Deutschland leben 7,5 Millionen erwachsene funktionale Analphabetinnen und Analphabeten. Funktionale Analphabetinnen und Analphabeten sind Personen, die zwar einzelne Wörter und zum Teil Sätze lesen und schreiben können, jedoch sind ihre literalen Kompetenzen nicht so stark ausgeprägt, als dass sie keinen Nachteil aufgrund ihrer mangelnden Kompetenzen an der Teilhabe der Gesellschaft hätten.

Damit einher gehen Fragen zur Reduktion des Ausmaßes, zur Förderung – und damit auch zu Möglichkeiten der  (computerbasierten) Diagnostik – sowie generell zu Charaktereigenschaften dieser Zielgruppe, wie beispielsweise der Informations- und Computertechnologie (ICT)-Literacy.

Dr. Ilka Koppel widmet sich diesen Fragen in ihrem neuen Beitrag für das Forum UX.

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User Experience im Kontext Smart Home – die smarte Schnittstelle reicht nicht

Ein hohes Maß an User Experience ist bei Produkten, handelt es sich um interaktive Systeme, für die Nutzer immer häufiger kaufentscheidend. So auch bei Produkten im Smart Home-Kontext. In den Köpfen der Produkthersteller ist dies angekommen, wie aktuelle Stellengesuche der Unternehmen nach „Senior User Experience Manager Smart Home“ oder „User Experience Designer for the Smart Home Division“ bestätigen. Leider wird die User Experience im Zusammenhang mit Smart Home Lösungen oft nicht ganzheitlich betrachtet.

Diese unvollständige Betrachtung wird im folgenden Beitrag von Dr. Stefan Hellfeld, Leiter des FZI House of Living Labs, näher beleuchtet.

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Pimp your prototyping – der systematische Einsatz von Prototypen zur Gestaltung und Evaluation interaktiver Produkte

Prototyping ist ein wichtiger Bestandteil nutzerzentrierter Technikgestaltung. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn es um Produktkonzepte mit hohem Innovationsanteil auf Seiten der Technologie oder dem Nutzererleben geht. Prototypen sind vereinfachte Repräsentationen eines Produkts oder dessen Teilaspekten, von abstrakten Darstellungen erster Ideen bis hin zu konkreten, greifbaren Artefakten. Sie erlauben schon in frühen Phasen des Produktentwicklungszyklus eine Evaluation des Nutzererlebens, der Machbarkeit und Einschätzungen des Erfolgspotentials.

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Small Talk mit dem Fernseher

Fernsehen, wie wir es heute kennen, befindet sich in einer Mutationsphase: Internet-Dienste und Videoportale wie YouTube, Netflix, Video on Demand oder Catch-Up TV Angebote veränderten unser Konsumverhalten bezüglich Videos und Fernsehsendungen.

Matthieu Deru, Spezialist im Bereich Intelligente Benutzerschnittstellen und Preisträger des CeBIT Innovation Award 2013, eröffnet dem Leser, dass multimodales Fernsehen unsere Zukunft ist.

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Die unsichtbaren UX-Expertinnen

Die These: Es gibt nur wenige Usability-Fachfrauen. Ihr Wahrheitsgehalt: gering. Die Konsequenz: Frauen müssen in diesem Bereich stärker gefördert werden.

Carolin Neumann ist Mitgründerin und Vorsitzende des Digital Media Women e. V., eines Branchennetzwerks, das sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in digitalen Medien einsetzt. Ihr Beitrag zeigt, dass die Rolle von positiven Vorbildern für Frauen nicht zu unterschätzen ist.

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Lohnt sich Usability Engineering?

Interaktive Systeme so zu gestalten, dass sie ein hohes Maß an User Experience bieten, ist nach wie vor eine herausfordernde interdisziplinäre Aufgabe, die auch niemals vollständig gelöst werden kann.

Prof. Dr. Hartmut Wandke, Arbeits- und Ingenieurpsychologe an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) erklärt, warum eine benutzerorientierte Gestaltung sinnvoll ist.

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Interaktive Datenvisualisierung : Das Land hinter den Balkendiagrammen

Graphische Darstellungen von Daten, die man aus Fernsehen, Zeitungen und Präsentationen kennt, sind nur die Spitze des Eisbergs: Interaktive Datenvisualisierungen eröffnen völlig neue Möglichkeiten, komplexe Daten verständlich und handhabbar zu machen.

Dr. Dominikus Baur, Preisträger des CeBIT Innovation Award 2013, gibt einen Überblick über die Welt der Datenvisualisierung.

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Im Dialog mit dem Nutzer – Wie stelle ich den Nutzer in den Mittelpunkt?

Im Dialog mit dem Nutzer zu stehen bedeutet für Softwarehersteller, die Nutzer aktiv in den Mittelpunkt der Produktentwicklung zu stellen. Deren Bedürfnisse, Wünsche und Einschränkungen fließen dadurch in das Produkt ein. Große Firmen, wie Apple, haben diese nutzerzentrierte Arbeitsweise (User Centered Design, UCD) schon lange verinnerlicht. Allerdings fehlt bei kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland, den Hauptproduzenten von Software in unserem Land, das Wissen über diese Herangehensweise.

Fabian Hennecke promoviert zurzeit im Bereich Medieninformatik an der LMU München und arbeitet freiberuflich als Usability- und UX-Berater. Er plädiert für einen aktiven Dialog zwischen Nutzern und Herstellern von Software.

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